Perpetual Futures, oft auch „Täter“ genannt, sind nichts für schwache Nerven. Sie sind Hebelwirkungsmotoren, die darauf ausgelegt sind, Gewinne zu steigern, aber sie verstärken auch Verluste genauso schnell. Allein die Margin-Anforderungen verdeutlichen die Gefahr. Möglicherweise benötigen Sie nur 1 % bis 20 % des gesamten Positionswerts, um einen Handel zu eröffnen. Das klingt effizient, bis sich der Markt gegen Sie entwickelt. Eine geringfügige Verschiebung um 1 % kann Ihre gesamte Marge zunichtemachen. In einem Moment handeln Sie; Im nächsten Fall stehen Sie vor einem Margin Call oder einer automatischen Liquidation. Es gibt keine schrittweise Warnung. Nur ein plötzlicher Abgang.

Diese Flüchtigkeit ist in die Struktur eingebrannt. Da diese Verträge an Krypto-Börsen und nicht an regulierten US-Clearingstellen gehandelt werden, sind die Sicherheitsnetze dünn. Sie sind nicht durch die robuste Infrastruktur geschützt, die traditionelle Terminmärkte unterstützt. Sie sind einem echten Kontrahentenrisiko ausgesetzt. Wenn die Börse scheitert oder ihre Systeme ausfallen, ist Ihr Geld wahrscheinlich weg. Ebenso vorhanden ist das operationelle Risiko. Es kommt zu technischen Ausfällen. Bestellungen bleiben hängen. Preisunterschied.

Der Kompromiss ist klar. Sie erhalten eine Hebelwirkung. Sie erhalten Zugang zu Märkten, die nicht schließen. Aber Sie zahlen dafür, indem Sie der Zahlungsfähigkeit der Börsen und extremen Preisschwankungen ausgesetzt sind. Die meisten Händler unterschätzen die ersten beiden. Sie konzentrieren sich auf die potenzielle Auszahlung und ignorieren den Mechanismus, der sie liquidieren kann, bevor sie auch nur mit der Wimper zucken. Deshalb sind Täter so gefährlich. Sie arbeiten, bis sie es nicht mehr tun. Dann arbeiten sie gegen dich.