Das zu versteuernde Einkommen ist die Höhe Ihres Einkommens, das vom IRS nach Berücksichtigung zulässiger Anpassungen und Abzüge besteuert wird. Zur Berechnung beginnen Sie mit Ihrem Bruttoeinkommen, reduzieren es auf Ihr bereinigtes Bruttoeinkommen (AGI) und subtrahieren dann entweder den Standardabzug oder die Einzelabzüge. Das Ergebnis bestimmt, welche Steuersätze gelten und wie viel Sie schulden.
Warum das wichtig ist: Eine Senkung des steuerpflichtigen Einkommens kann dazu führen, dass Sie in eine niedrigere Steuerklasse fallen, Ihre Steuerschuld sinkt und die Berechtigung für bestimmte Kredite und Finanzprogramme beeinträchtigt wird. Der IRS betrachtet alle Einkünfte als steuerpflichtig, es sei denn, ein bestimmtes Gesetz schließt dies aus.
Was ist steuerpflichtiges Einkommen? Aufschlüsseln
Um das steuerpflichtige Einkommen zu verstehen, ist es hilfreich, drei Schlüsselbegriffe zu definieren:
- Bruttoeinkommen: Das gesamte verdiente Geld vor Steuern oder Abzügen, einschließlich Löhnen, freiberuflichen Einkünften, Zinsen und Nebenerwerbseinkommen.
- Angepasstes Bruttoeinkommen (AGI): Bruttoeinkommen abzüglich qualifizierender Anpassungen wie Rentenbeiträge oder Studiendarlehenszinsen.
- Steuerpflichtiges Einkommen: Was übrig bleibt, nachdem Sie entweder den Standardabzug oder die Einzelabzüge von Ihrem AGI abgezogen haben. Dies ist die Nummer, die der IRS zur Berechnung Ihrer Steuerrechnung verwendet.
Verdientes vs. unverdientes Einkommen: Was ist der Unterschied?
Der IRS behandelt verschiedene Einkommensarten unterschiedlich. Für Steuervorteile ist es wichtig, den Unterschied zwischen Erwerbs- und Nichterwerbseinkommen zu verstehen.
- Verdiensteinkommen: Geld aus aktiver Arbeit (Löhne, Gehälter, Trinkgelder, Prämien, Selbstständigkeit).
- Unverdientes Einkommen: Ohne direkte Arbeit erhaltenes Geld (Zinsen, Dividenden, Kapitalgewinne, Mieteinnahmen).
Für einige Steuergutschriften, wie z. B. die Earned Income Tax Credit (EITC), ist ein Erwerbseinkommen erforderlich. Für Beiträge zum Rentenkonto ist häufig auch ein Erwerbseinkommen erforderlich.
Berechnung des steuerpflichtigen Einkommens: Eine 5-Schritte-Formel
Der IRS folgt bei jeder Steuererklärung einer einheitlichen Reihenfolge:
- Alle Einkünfte addieren, um das Bruttoeinkommen zu ermitteln.
- Anpassungen subtrahieren, um den AGI zu berechnen.
- Abzüge (Standard- oder Einzelabzüge) vom AGI abziehen.
- Das Ergebnis ist Ihr steuerpflichtiges Einkommen.
- Wenden Sie Steuerklassen an und ziehen Sie Gutschriften ab, um Ihre endgültige Steuerrechnung oder Rückerstattung zu ermitteln.
Beispielszenarien:
- Alleinstehender W-2-Mitarbeiter (70.000 USD): Steuerpflichtiges Einkommen von 53.900 USD; geschätzte Bundessteuer: ~6.800 $.
- Ehepaar (120.000 $): Steuerpflichtiges Einkommen von 87.800 $; geschätzte Bundessteuer: ~9.600 $.
- Selbstständiger Freiberufler (90.000 $): Steuerpflichtiges Einkommen von 48.900 $; geschätzte Gesamtsteuern des Bundes: ~10.000 US-Dollar (einschließlich Selbstständigkeitssteuer).
Einkommensquellen werden oft übersehen
Der IRS besteuert Einkünfte auf der Grundlage der Quittung, nicht nur auf der Grundlage offizieller Formulare. Zu den häufig übersehenen Quellen gehören:
- Bargeld-Trinkgelder
- Nebenjob-Zahlungen liegen unter den Meldeschwellen
- Tauschleistungen
- Kryptowährungstransaktionen
- Zinsen von Kleinkonten
- Dividenden werden automatisch reinvestiert
- Glücksspielgewinne
- Schulden erlassen
Kluge Faustregel: Wenn Sie Einkünfte erhalten haben, gehen Sie davon aus, dass diese steuerpflichtig sind, sofern die IRS-Regeln nichts anderes vorschreiben.
Besondere Einkommenssituationen im Jahr 2026
Für bestimmte Einkommensarten gelten besondere Steuerregeln:
- Gig-Arbeit: Steuerpflichtig, unabhängig davon, ob Sie ein Formular 1099 erhalten oder nicht. Ziehen Sie Geschäftsausgaben ab und zahlen Sie auf Rentenkonten ein, um das steuerpflichtige Einkommen zu senken.
- Kryptowährung: Transaktionen lösen Steuern aus (Verkauf, Tausch, Einsatz).
- Mieteinnahmen: Ziehen Sie Hypothekenzinsen, Grundsteuern, Reparaturen und Abschreibungen ab.
- Abhebungen im Ruhestand: Traditionelle Konten sind steuerpflichtig; Roth-Abhebungen können steuerfrei sein.
- Sozialversicherungsleistungen: Abhängig von Ihrem Gesamteinkommen können steuerpflichtig sein.
Steuersparmaßnahmen zur Senkung des steuerpflichtigen Einkommens
Zu den wirksamen Strategien zur Reduzierung des steuerpflichtigen Einkommens gehören:
- Maximieren Sie die Rentenbeiträge vor Steuern.
- Tragen Sie zu einem Gesundheitssparkonto (HSA) bei.
- Studentendarlehenszinsen abziehen.
- Verfolgen Sie die Ausgaben für eine selbständige Tätigkeit.
- Fordern Sie Abzüge für wohltätige Zwecke an.
Hauptunterschied: Abzüge senken das zu versteuernde Einkommen, während Gutschriften Ihre Steuerbelastung direkt reduzieren.
Zusammenfassend ist das Verständnis des steuerpflichtigen Einkommens für eine effektive Steuerplanung von entscheidender Bedeutung. Durch die Nutzung von Abzügen, die Maximierung der Rentenbeiträge und die genaue Angabe aller Einkommensquellen können Sie Ihre Steuerschuld minimieren und einen größeren Teil Ihres Einkommens behalten.
