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Millennial Wealth: Eine geteilte Realität

Millennials werden oft als finanziell angeschlagene Menschen dargestellt, die unter Schulden leiden und von traditionellen Möglichkeiten zur Vermögensbildung wie dem Erwerb eines Eigenheims ausgeschlossen sind. Obwohl dieses Bild auf viele zutrifft, erzählt es nicht die ganze Geschichte. Neue Daten offenbaren eine starke Kluft innerhalb der Generation: Eine bedeutende Minderheit hat in den letzten Jahren beträchtlichen Reichtum angehäuft, während ein größerer Teil weiterhin mit wirtschaftlichem Gegenwind zu kämpfen hat.

Der Kampf für viele

Für einen erheblichen Teil der Millennials bleibt die Schaffung von Wohlstand ein harter Kampf. Die Daten der Federal Reserve zeigen, dass sich die Vermögenszuwächse stark auf diejenigen konzentrieren, die Eigenheime und Finanzanlagen besitzen. Mieter, die durch steigende Wohnkosten und stagnierende Löhne belastet sind, verzeichneten weitaus geringere Zuwächse.

Studentenschulden sind ein Schlüsselfaktor : Die New Yorker Federal Reserve berichtet, dass die ausstehenden Studentendarlehensbeträge nach wie vor hoch sind, was die Fähigkeit der Millennials beeinträchtigt, zu sparen, zu investieren oder sich sogar für Hypotheken zu qualifizieren. Sogar für diejenigen, die kaufen, ist die Erschwinglichkeit von Wohnraum ein großes Hindernis, da die Preise in vielen Regionen das Einkommenswachstum übersteigen.

Diese finanzielle Belastung führt zu einer geringeren Widerstandsfähigkeit. Die Umfrage der Federal Reserve zum Wohlergehen privater Haushalte zeigt, dass jüngere Erwachsene seltener über Notersparnisse verfügen und somit selbst für kleinere wirtschaftliche Schocks anfällig sind.

Der wachsende Reichtum einiger weniger

Trotz dieser Herausforderungen haben einige Millennials erheblich von den jüngsten Preissteigerungen bei Vermögenswerten profitiert. Die Analyse der Daten der Federal Reserve durch Wealthfront zeigt, dass sich das Nettovermögen der Millennials seit 2019 fast vervierfacht hat, was auf Zuwächse auf den Immobilien- und Finanzmärkten zurückzuführen ist.

Die Daten des Empower Personal Dashboards bestätigen diesen Trend: Das Nettovermögen der Millennials wuchs im Jahr 2024 schneller als das der Generation X und der Babyboomer und betrug durchschnittlich 12,74 %. Die Federal Reserve Bank of St. Louis hat herausgefunden, dass ältere Millennials, insbesondere Hausbesitzer und Investoren, heute über ein höheres Durchschnittsvermögen verfügen, als historische Modelle vorhergesagt haben.

Es ist wichtig, diese ungleiche Verteilung zu verstehen. Obwohl es reale Vermögenszuwächse gibt, werden sie nicht gleichmäßig über die Generation verteilt. Diejenigen, die Zugang zu Vermögenswerten hatten, florierten, während andere weitgehend zurückgelassen wurden.

Das Gesamtbild: Eine große Lücke

Das mittlere Nettovermögen der Millennial-Haushalte liegt bei Zehntausenden von Dollar, während der Durchschnitt bei Hunderttausenden liegt. Der Durchschnitt wird durch das Vermögen einer kleinen, aber einflussreichen Gruppe von Hausbesitzern und Gutverdienern aufgebläht. Diese Ungleichheit schürt Verwirrung über die Finanzen der Millennials.

Die Finanzexpertin Melanie Musson weist darauf hin, dass Millennials trotz aller Hindernisse im Allgemeinen proaktivere Anleger sind als frühere Generationen. Aber in der Praxis sind die meisten Millennials immer noch dabei, Vermögen aufzubauen, während einige Auserwählte bereits beträchtliche Vermögenswerte angehäuft haben.

Generationenvergleich

Im Vergleich zur Generation X im gleichen Alter ist die finanzielle Situation der Millennials in etwa vergleichbar. Sie haben einige Vor- und Nachteile, aber das Gesamtbild ist ähnlich. Allerdings liegen die Millennials nachweislich in derselben Phase hinter den Babyboomern zurück, eine Lücke, die umfassendere wirtschaftliche Veränderungen und systemische Ungleichheiten widerspiegelt.

Fazit: Millennial-Reichtum ist kein Monolith. Die Generation ist gespalten in diejenigen, die aktiv Vermögen aufbauen, und diejenigen, die noch damit zu kämpfen haben. Während einige von steigenden Vermögenspreisen profitiert haben, bleiben viele aufgrund von Schulden, Wohnkosten und wirtschaftlicher Instabilität zurück.

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